Es ist Anfang Juni in Deutschland. Die aktuelle Corona-Welle ebbt ab und wir bekommen neue Anfragen für real-life Workshops und Trainings vor Ort. Wie gehen wir damit um? Wie können wir das umsetzen?
Wir stellen in zwei Teilen unseren Prozess hin zu unserem Corona-Hygienekonzept vor.
Dies ist der vielleicht nüchternste Text, den StackofStones bisher geschrieben hat. Keine Superlative. Keine Ausrufezeichen. Es geht um unsere Gesundheit, um die Zukunft unserer Branche und um gesellschaftliche Verantwortung.
Sind Trainer und Coaches »Anfasser«?
Nicht nur ein Physiotherapeut ist beruflich ein “Anfasser”. Viele Berufsgruppen kommen bei Ihren Dienstleistungen ihren Klienten und Kunden nah.
Trainer und Coaches »bewegen und berühren« Menschen. Glücklicherweise meist in einer Form der Wissensvermittlung und Haltungsveränderung, in der der körperliche Kontakt nicht zwingend notwendig ist.
Trainern und Coaches fällt beim Nachdenken über das Thema Hygienekonzept auf, wie manche ihrer Methoden und Übungen doch in der Vergangenheit im »Nahbereich« zu den Teilnehmern stattgefunden haben.
Halte ich überhaupt wieder Präsenzschulungen?
Das Jahr 2020 ist von großen Veränderungen und Verunsicherung geprägt. Solche Krisen fördern innovative Ideen.
Viele Beratungen und Trainings lassen sich durchaus digitalisieren. Webinare und E-Learning Methoden bekommen einen neuen Stellenwert.
Manche Inhalte, mit dem Ziel der Haltungsveränderung der Teilnehmer, oder bei denen es um Gruppenerfahrungen geht, lassen sich schwer digital umsetzen.
Immer mehr Kunden werden sich bei einer weiteren Entspannung des Infektionsgeschehens Workshops und Trainings im Präsenzseminar wünschen.
Der Trainer bewegt sich hier im Spannungsbogen der eigenen Risikoeinschätzung und der des Auftraggebers.
Wir sind gemeinsam auf der Suche nach einer neuen Normalität. Es wird wieder Präsenztrainings geben.
Was ist erlaubt, was ist verboten?
Die rechtliche Grundlage verändert sich im Augenblick ständig. Was heute untersagt ist, morgen wieder alltäglich möglich. Leider macht die politische Ebene deutlich, dass Lockerungen zurückgenommen werden können. Diese Drohung steckt hinter der Diskussion über „Infektionsobergrenzen“.
Nicht nur, dass die Vorschriften sich schnell ändern, sie sind auch von Ort zu Ort unterschiedlich.
Die Bundesländer können, entsprechend ihrer Hoheitsrechte, eigene Regeln aufstellen. Einzelne Kommunen und Städte haben das Recht diese Landes-Anordnungen ergänzen.
Grundsätzlich gilt für die Durchführung einer jedes Training, Meetings oder Coaching die Regel, dass der Veranstalter die Verantwortung trägt. Entscheidende Größen sind im rechtlichen Rahmen daher der „Veranstalter“ und der „Veranstaltungsort“. Auch sind alle Verordnungen so zu lesen, dass bei jeder Veranstaltung eingehend überprüft werden sollte, ob es nicht Alternativen zur Präsenzveranstaltung gibt.
Daraus ergeben sich rechtliche Unterschiede bei der Durchführung:
- Es gibt offene Trainings, die ich in als Veranstalter in meinen Geschäftsräumen oder an einem Veranstaltungsort, wie einem Hotel abhalte (offene Seminare)
- Trainings, die ich Inhouse in den Schulungs- und Besprechungsräumen des Auftraggeber in dessen Auftrag halte
- Coachings, die ich in meinem Privaträumen durchführe
Offene Trainings gelten als Veranstaltungen. Ob sie erlaubt sind oder nicht richtet sich je nach Bundesland in der Vergangenheit nach der Teilnehmerzahl. Zur Zeit (Stand 06.05.2020) sind öffentliche Veranstaltungen nicht erlaubt.
In einigen Bundesländern wird damit gerechnet, dass diese Regelungen Mitte Mai verändert werden.
Inhouse-Trainings bei einem Kunden sind unter Einhaltung der Hygienevorschriften erlaubt.
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich die entsprechenden kommunalen Institutionen rechtzeitig vor der Veranstaltung zu kontaktieren und sich die Erlaubnis eines Trainings schriftlich bestätigen zu lassen.
Coachings in den eigenen Geschäftsräumen sind je nach Bundesland entweder erlaubt oder nicht erlaubt. Führe ich die Coachings nicht in meinen Geschäftsräumen, sondern in meinen Privaträumen oder den Privat- oder Geschäftsräumen des Kunden durch, sind die Coachings erlaubt.
Brauche ich als Trainer ein Hygienekonzept?
Der Veranstalter ist für die Einhaltung der Hygienevorschriften verantwortlich.
Für die häufige Form der Trainings, das Inhouse-Trainings, bedeutet das, dass der Auftraggeber für die Einhaltung die Verantwortung trägt. Es empfiehlt es sich, zur gegenseitigen Schärfung des Bewusstseins, einen derartigen Passus in den Trainingsvertrag mit aufzunehmen.
Ob ich als Trainer ein Hygienekonzept brauche, hat mit der eigenen Haltung zu tun und wie ich im Verkaufsprozess vorgehe.
Es gibt Auftraggeberbeziehungen, bei denen viel auf der Vertrauensebene passiert und wenig schriftlich fixiert wird.
Es ist ein Zeichen von Professionalität, die „Spielregeln“ vor einem Training klar zu kommunizieren und dokumentieren. Jeder Trainer hat schon einmal an dem einen oder anderen Punkt die Erfahrung gemacht, dass es besser gewesen wäre, gewisse Absprachen und Erwartungen vorher zu schriftlich zu dokumentieren.
Um eine solche „Hätte-Hätte-Fahrradkette“-Situation zu vermeiden, empfiehlt es sich, die eigenen Regeln in einem Hygienekonzept zu fixieren und als Grundlage mit in die Auftragserteilung mit auf zu nehmen.
Es gibt Unterschiede bei der Bewertung der Gefahren. Eine gemeinsame Haltung bei der Umsetzung der Maßnahmen kann nicht vorausgesetzt, sondern muss abgeklärt werden.
In Teil 2 stellen wir unser eigenes StackofStones-Hygienekonzept vor.
Messen
- Klare Bewertung anhand von Kriterien-Sets - individuell zusammengestellt für Ihre Bedürfnisse
- Bewertung zu jeder Zeit nachvollziehbar
- Messung von Team-Performance oder Einzel-Performance möglich
- EU-GDPR complient
Wissen
- Verständnis über Ihre Teamreife im Service und Sales
- Benchmarking auf externer Basis für kleine und große Teams
Steigern
- Monatliche Coaching-Webinare für Ihre inhouse Training- und Coaching-Ressourcen:
- "Was kann verbessert werden?"
- "Welche Coaching-Formate eignen sich?"
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„Unser neuer KI-Chatbot beantwortet jetzt alle Fragen.“
„Unser neuer KI-Chatbot beantwortet jetzt alle Fragen.“
Klingt gut. Bis die erste Antwort kommt.
Denn viele Unternehmen erleben gerade genau das:
Der Bot antwortet freundlich, aber widersprüchlich, unvollständig oder einfach falsch:
„Unser KI-System liefert unterschiedliche Antworten.“
Das Problem ist oft nicht die KI.
Sondern das Wissen dahinter.
Denn in vielen Unternehmen liegt Information überall:
im CRM,
in SharePoint,
in Confluence,
in Jira oder Rovo,
in alten PDFs,
in Excel-Dateien,
in Teams-Chats —
und zusätzlich oft nur in den Köpfen einzelner Mitarbeitender in unterschiedlichen Abteilungen.
Jede Plattform enthält einen Teil der Wahrheit.
Aber keine das vollständige Bild.
Die Folge:
Unterschiedliche Quellen liefern unterschiedliche Antworten.
AI Scores: Warum Token-Nutzung kein Leistungsnachweis ist
Zurzeit wird viel über AI Scores gesprochen.
Über die Frage, wie intensiv Mitarbeitende KI nutzen. Wie viele Prompts sie schreiben. Wie viele Tokens sie verbrauchen. Wie oft sie Chatbots, Copilots und Agenten in ihren Arbeitsalltag einbauen.
Manche Unternehmen feiern hohe Nutzungszahlen bereits als Fortschritt.
Wir bei StackofStones fragen uns:
Ist das wirklich Fortschritt?
Unser KI-Pilot war erfolgreich. Und jetzt?
„Unser KI-Pilot war erfolgreich.“
Und jetzt?
Genau hier bleiben aktuell viele KI-Projekte hängen.
Der Workshop lief gut.
Der Prototyp funktioniert.
Die Präsentation überzeugt.
Viele erwarten aktuell, dass KI alltägliche Arbeit sofort einfacher macht.
Wenn Mitarbeitende hören:
„ChatGPT kann deine Arbeit machen.“
… entsteht selten Motivation.
Sondern erstmal Reaktanz. 👀
Nicht weil Menschen gegen KI sind.
Sondern weil niemand gerne ersetzbar wirken möchte.
Genau deshalb scheitern aktuell viele KI-Initiativen nicht an der Technik —
sondern an Kommunikation, Unsicherheit und fehlender Orientierung.
Wenn Mitarbeitende hören: „ChatGPT kann deine Arbeit machen.“ – WHAAAAT?
Wenn Mitarbeitende hören:
„ChatGPT kann deine Arbeit machen.“
… entsteht selten Motivation.
Sondern erstmal Reaktanz. 👀
Nicht weil Menschen gegen KI sind.
Sondern weil niemand gerne ersetzbar wirken möchte.
Genau deshalb scheitern aktuell viele KI-Initiativen nicht an der Technik —
sondern an Kommunikation, Unsicherheit und fehlender Orientierung.
Viele Unternehmen scheitern aktuell nicht an KI. Sondern an der Vielzahl der Möglichkeiten.
Copilot hier, Automatisierung dort, neue Tools jede Woche.
Teams stehen plötzlich vor unzähligen Optionen und wissen nicht mehr, womit sie anfangen sollen. Aus Aufbruch wird Überforderung.
Die Folge:
Projekte werden diskutiert, verschoben und neu bewertet — aber nicht umgesetzt.
„train2policy: Reden wir (nicht) über Politik?
Deshalb haben wir „train2policy: Reden wir (nicht) über Politik?“ entwickelt – nicht, weil wir alle Antworten hätten, sondern weil wir glauben, dass Nicht-Reden manchmal gefährlicher ist als jedes schwierige Gespräch. Und weil wir Räume schaffen wollen, in denen Teams Haltung finden können – ohne Parolen, ohne Druck, mit Respekt.
Neuer Kurs von SOS: Werden Sie zum GPT Specialist!
In den kommenden Jahren wird der Tanz zwischen Technologie und Mensch eine zentrale Rolle spielen. Nur durch ständige Innovation können wir einen Vorsprung am Markt erreichen und halten. Innovation wird durch Technologie vorangetrieben, aber es sind die Menschen, die diese Technologien anwenden und gestalten. Noch steht der Mensch im Mittelpunkt dieses Tanzes!










