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Die positive Wirkung eines Leitbildes nach innen, nach außen und auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens macht Leitbildarbeit sehr attraktiv. Viele Entscheider sind bereit, eine Unternehmensentwicklung mit einem von außen bestelltem Berater zu starten.

Die Führungskräfte (natürlich nicht alle Mitarbeiter – da fängt es schon an!) werden ein Wochenende in ein schönes Seminarhotel entführt. Alles ist edel. Eloquent formulieren alle gemeinsam aus, wofür das Unternehmen stehen soll. Dabei sind so viele Interessen und Compliance-Grundsätze zu beachten, dass sich die Wortwolken kaum noch zusammenfassen lassen. Am Ende klopfen sich alle auf die Schulter und der Text wird an die Internet-Agentur weitergegeben. Die setzen das Leitbild achselzuckend auf die Internetseite. 

Und danach versuchen alle, das Thema bis zum nächsten Mal zu vergessen.

Der Bau der Pyramiden

Echte Leitbildarbeit geht nicht „mal eben so“. In Wirklichkeit ist der Weg zu den Antworten auf die Fragen: „Warum machen wir das eigentlich?“ und „Wofür stehen wir?“, wie der Bau der Pyramiden. Ein Mammutprojekt mit ungewissem Ausgang. Warum sollte man sich das überhaupt antun?

VUCA – halt in der Haltlosigkeit

VUCA – das ist kein Generation-Z Slag,  sondern es beschreibt einen Handlungsrahmen, der viele altgediente Wirtschaftskapitäne zetern lässt. Globalisierung, Krieg, Krisen und Digitalisierung machen die Welt VUCA! VUCA steht für Volatility (Volatilität – Unbeständigkeit), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). 

Das alte Titanic-artige „Kurs halten“ und komplexe Mega-Projekte vom Geschäftsführungs-Stapel lassen, funktioniert nicht mehr wie früher.

Märkte werden von neuen Spielern und neuer Technologie komplett umgekrempelt und bewehrte Unternehmen müssen sich neu beweisen. Ein Leitbild bietet Halt.

Agilität als Antwort

Agile Arbeitsmethoden geben Antworten auf steigende Komplexität, Unbeständigkeit und Unsicherheit in Projekten. Agile Unternehmensentwicklung hat weit reichenden Folgen auf Hierarchien und altgewohnte Planungsabläufe. Sie verändert Selbstverständnisse und Rollen. 

Die in anglophilen Worten ihre Zaubersprüche raunenden agile Coaches nennen das „Mindset“. 

Das Arbeiten in Sprints, ohne Vorgesetzte in sich immer wiederholenden Projektschritten bedingt eine Veränderung bei dem Einzelnen und bei der Organisation. Eine agile Struktur versteht sich als lernende Organisation! 

Eine lernende Organisation versucht sich seiner Umgebung und den Rahmenbedingungen anzupassen und nicht umgekehrt! Das scheint auf den Blick eine logische Fähigkeit jeder Organisation zu sein. Sonst würden die Autos von Mercedes-Benz immer noch wie Kutschen aussehen und in Einzelmanufakur gebaut werden.

Versunkene Kosten

Die Veränderungen sind schneller geworden. Die Organisation muss Schritt halten. Das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit führt zu einer andauernden Präferenz des Bekannten vor dem Unbekannten. 

Es führt zu Phänomenen wie die „Versunkene Kosten“-Illusion (sunk cost), bei der gutes Geld dem schon verschwendeten Geld hinterhergeworfen wird. „Jetzt haben wir schon so viel in das Projekt investiert. Jetzt müssen wir es auch zu Ende bringen!“ (anstatt etwas daraus zu lernen und den Kurs anzupassen). Eine katastrophale Strategie, von der nicht nur die “Quelle AG” ein Lied singen kann.

Fangen sie agil an

Agiles Arbeiten bedingt eine echte Organisationsentwicklung. Eine Organisationsentwicklung ohne Leitbild ist hohl. Leitbildarbeit selbst ist ein komplexes Projekt mit ungewissem Ausgang. 

Nutzen sie das für sich. Starten sie ihre Organisationsentwicklung als agile Projektentwicklung, mit einem wiederholendem Prozess, der alle Mitarbeiter mitnimmt, statt einer monolithischen Leitbildarbeit für die Dokumenten-Halde.

Ein Beitrag von StackofStones. (c) 2014-2022
Kai Thomsen

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Managing Partner

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Christian Knoll

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Messen

  • Klare Bewertung anhand von Kriterien-Sets – individuell zusammengestellt für Ihre Bedürfnisse
  • Bewertung zu jeder Zeit nachvollziehbar
  • Messung von Team-Performance oder Einzel-Performance möglich
  • EU-GDPR complient

Wissen

  • Verständnis über Ihre Teamreife im Service und Sales
  • Benchmarking auf externer Basis für kleine und große Teams

Steigern

  • Monatliche Coaching-Webinare für Ihre inhouse Training- und Coaching-Ressourcen:
  • “Was kann verbessert werden?”
  • “Welche Coaching-Formate eignen sich?”
What? Training als Mogelpackung?

What? Training als Mogelpackung?

Training steht drauf! Echter Know-How Transfer ist nicht drin?

Jedes Jahr kürt der Verbraucherschutz die Mogelpackung des Jahres. Die Packung bleibt gleich groß, der Inhalt schrumpft. Das nennt man eine Mogelpackung. 

Leider passiert das auch im Trainingsbereich. Unabsichtlich. Es ist nicht immer das drin, was draufsteht. Oft ist es einer schlichten Unsauberkeit des Marketing-Sprech geschuldet.

Horsts Schaufel – Training ist Marketing für SAAS!

Horsts Schaufel – Training ist Marketing für SAAS!

Bei jedem Touchpoint eine veränderte Chance für den Verkauf.

Nichts ist so sicher wie die Veränderung. Geschäftsmodelle werden geboren und sterben. Neue Techniken verändern Organisationen in einem immer schnelleren Rhythmus.

Für Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS) bedeutet dies, dass der Vertrieb und der After-Sale nah am Management dran sein müssen, um auch im nächsten Entscheidungs-Loop als “gesetzt” zu gelten. Krankenkassenwahl ist eine Entscheidung fürs Leben – für einen SaaS-Anbieter auch – wirklich? Die technische Innovation und die Modularität von ERPs, CRMs & WMS sowie Multichannel-Systemen sorgen für einen dynamischen Markt, in dem die Spieler, die gestern noch die uneingeschränkten Platzhirsche waren, neue Konkurrenz fürchten müssen. Die Zeiten, in denen ein Legacy-Modell im Herzen des Systems die Jahrzehnte überdauerte, sind in der Cloud-Welt immer unwahrscheinlicher geworden.

Ein SaaS-Fail: Die JetztSofort GmbH und ihr Learning Management System

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Bei der “JetztSofort GmbH” herrschte Aufbruchsstimmung. Die Chefetage war elektrisiert von der Idee, ein Learning Management System (LMS) einzuführen, um das Know-how der Mitarbeiter zu verbessern. Nach unzähligen Präsentationen, Produktvergleichen und überzeugenden Verkaufsgesprächen fiel die Entscheidung schließlich auf das “KnowItAll LMS”.

StackofStones macht Brick-Works!

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StackofStones setzt Bricks oder Klemmbausteine, wie sie auf Deutsch und ohne Markenprobleme heißen, oft in Workshops ein.

Serious Play (TM) ist wunderbar für Design Thinking, Teambuilding. Wir setzen es auch im Kommunikationstraining und bei Aufstellungen ein.

Christian ist zertifizierter Serious Play (TM) Trainer.

10 Punkte, die Ihre Webinare und Video-Konferenzen sofort besser machen!

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Fast zweieinhalb Jahre nach dem Pandemie-Beginn sind wir doch alle tiptop Video-Konferenzer:innen, oder?

Ha! Unsere Erfahrung ist da anders.

Lasst uns eine neue Runde der Professionalisierung einläuten, in Teams und Zoom Workshops, Webinaren, Retrospetiven und allem anderen was wir alle Online machen.

7 Tipps gegen schlechte Zoom-Meetings: Gesichter, die auf Laptops  gestützt sind!

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Wer viele Webmeetings oder Webinare leitet, kennt sie: Die Gesichter, die auf Laptops gestützt sind.
In einigen Wochen startet ein neuer Durchlauf des Kurses: “Online Trainer:in – Virtuelle Lehre”, den ich als Dozent beim Bundesqualitätszirkel e.V. Offenbach begleitete. In diesem Kurs lernen Sie alle wichtigen Fertigkeiten für gelungenen Webinare, Webkonferenzen und Zoom-Meetings!
Immer wieder passiert es, dass ein Zoom- oder Teams-Meeting wirklich fürchterlich läuft.
Daher in aller Kürze unsere Top 7 Tipps gegen “Gesichter, die auf Hände gestützt sind”.

Agile Washing: Wenn die Firma nur so tut, als wäre sie agil!

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Es ist bemerkenswert, wie oft uns Agile Washing begegnet: Von Softwareentwicklung bis hin zur Erwachsenenbildung.

Bei Agile Washing ist dem Unternehmen der Eindruck von Agilität wichtig, die reale Umsetzung dagegen nicht. Wie bei Green Washing geht es darum, etwas darzustellen, was man eigentlich gar nicht ist.

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Doch die hippste Internetseite, das beste Recruitment-Team und die toll designte Pausenraum-Lounge ändern nichts an der fatalen Lage der Call-Center. Es fehlt das Personal. Wie in so vielen Branchen.

Der Personalmangel ist akut