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Das Teure an vielen IT-und Beratungs-Projekten waren die Erbsen- nein Stundenzähler.

Berater schwach wie Flasche leer!
Jetzt wird das Scheitern billig!

Das ist vorbei. Die neuen Erbsenzähler sind 2 Personenbuden mit mächtigen Tokenbugets.

 

Bezahlt wurde auch für Absicherung.

Ein großer Beratungsname, viele Workshops, bekannte Methoden und 200 oder mehr Projekttage gaben dem Auftraggeber ein gutes Gefühl. Wenn es schiefging, konnte zumindest niemand behaupten, man hätte am falschen Ende gespart.

„Wir hatten die Besten.“

Das war oft Teil des Produkts.

Mit KI verändert sich diese Logik.

Für ein Vorhaben, das früher erst nach Monaten und einem sechsstelligen Budget greifbar wurde, kann heute in kurzer Zeit ein belastbarer Pilot entstehen.

Und plötzlich schaffen kleine Spezialistenunternehmen mit ein bis drei Personen und vielleicht 5.000 Euro Modell- und Tokenbudget Arbeitsstände, für die früher große Beratungs- oder Entwicklerteams gebraucht wurden.

Nicht in jedem Fall. Nicht bei jeder Komplexität. Aber oft genug, um das bisherige Modell infrage zu stellen.

Der Kunde bekommt schneller etwas, das er anfassen, testen und bewerten kann. Keine Slide Decks über die mögliche Lösung. Eine erste funktionierende Version.

Damit wird das Scheitern billig.

 Unternehmen müssen eine Idee nicht mehr monatelang diskutieren, durch Gremien tragen und mit großen Budgets absichern. Sie können sie bauen, prüfen und auf Basis eines echten Ergebnisses entscheiden.

Das verändert die Rolle von Beratern und Entwicklern.

Weniger wichtig wird, wie viele Menschen auf einem Projekt sitzen. Wichtiger wird, ob jemand Modelle, Daten, Werkzeuge und Prozesse sinnvoll zusammenbringt.

Die eigentliche Leistung liegt zunehmend in der Orchestrierung. In stabilen Harness-Strukturen. In sauberem strategischem Prompting. In der Prüfung von Ergebnissen und in der Frage, was sich überhaupt automatisieren lässt.

Dafür braucht es Erfahrung. Nur lässt sich diese Erfahrung immer schwerer über möglichst viele abrechenbare Stunden verkaufen.

Große Namen verschwinden dadurch nicht. Aber ihre Größe ist kein automatischer Qualitätsbeweis mehr.

Für kleine, spezialisierte Teams ist das eine echte Chance. Sie können mit wenig Budget ähnliche Inkremente erzeugen wie große Anbieter. Schneller, fokussierter und oft näher am eigentlichen Problem.

Wir reden viel darüber, wie KI Coding verändert.

Mindestens genauso stark verändert sie, wie Unternehmen Beratung einkaufen, Risiken bewerten und Entscheidungen treffen.

Der erste belastbare Lösungsstand wird günstiger.

Damit gerät auch das alte Modell unter Druck, in dem Aufwand, Teamgröße und Qualität fast automatisch gleichgesetzt wurden.

#KI #Beratung #Softwareentwicklung #Digitalisierung #Transformation #AIEngineering #Innovation

Ein Beitrag von StackofStones. (c) 2014-2026

Christian Knoll

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